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Deutscher Defibrillator europaweit im Einsatz

In der Medizin ist Deutschland allgemein weit vorne dabei. Deutsche Ärzte setzen internationale Maßstäbe in den verschiedensten Bereichen, etwa der Schönheitschirurgie oder auch Rücken- und Hüftoperationen. Ebenso ist auch die Technologie im medizinischen Bereich immer auf dem neuesten Stand und es wird permanent geforscht. Unter anderem bei Maßnahmen zur Ersten Hilfe, da diese für die Lebenserwartung des Opfers von großer Wichtigkeit sind. Daher wird hier nach immer neuen und einfacheren Methoden gesucht, wie auch medizinische Laien einem Menschen das Leben retten können- zum Beispiel durch einen automatisierten Defibrillator.

Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Unerlässlich bei einem Fall von Herzstillstand ist die so genannte Herzdruckmassage inklusive Beatmung. Die Intervalle variieren immer wieder, mittlerweile geht man von 30x Herzdruckmassage und 2x Beatmung des Opfers (mit Überstreckung des Kopfes) aus.Druckpunkt ist in der Mitte des Brustkorbs auf dem Brustbein. Oftmals reicht eine solche Maßnahme aber nicht aus und die Sanitäter erreichen den Tatort nicht immer in der richtigen Zeit. Daher werden in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen immer öfter auch Defibrillatoren frei zugänglich angebracht, damit nicht unbedingt auf die Rettungsärzte gewartet werden muss.

Der Defibrillator

In Deutschland gibt es unter anderem den Defibrillator DOC von der Safetic AG (http://www.safetic.net). Dieser ist speziell für solche Fälle entwickelt worden. Ein Defibrillator kann Kammerflimmern entgegenwirken, was zu 85% der Grund für einen Herzstillstand ist. Beim Einsatz eines Defibrillators wird die kreisende Erregung im Herzen durch die gleichzeitige Stimulation von etwa 70% aller Herzmuskelzellen unterbrochen. Wichtig ist, dass er so früh wie möglich eingesetzt wird, denn nur dann kann der Sauerstoffzufluss zum Gehirn gewährleistet werden – ansonsten sind starke neurologische Defizite zu erwarten. Durch Forschung und Entwicklung wurden also so genannte automatisierte externe Defibrillatoren wie der DOC entwickelt. Hier wird sofort eine Verbindung zur Leitstelle aufgenommen und durch einfache Handhabung können auch Laien die Defibrillation durchführen.

In Europa im Einsatz

Der DOC ist nicht nur in Deutschland auf Campingplätzen oder in Hotels im Einsatz, sondern beispielsweise auch in Coventry, England. Bei einem Badmintonmatch hatte hier ein 75-jähriger einen Herz- und Atemstillstand erlitt – doch dank des Defibrillators DOC konnte er wiederbelebt werden und ist wohlauf.

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