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Europäischer Forschungsraum

Traditionell steht Europa im Zeichen fundierter Forschungsaktivitäten, die nicht selten internationale Durchbrüche als Resultat zu verzeichnen hatten. Im heutigen Zeitalter der Globalisierung ist es unumgänglich, dass Forscher und Laboratorien über nationale Grenzen hinaus zusammen arbeiten. Der europäische Forschungsraum (weitere Informationen dazu unter http://ec.europa.eu/research/era/index_de.html ) hat es sich zum Ziel gesetzt, genau diese enge Zusammenarbeit zu fokussieren.

Im Januar 2000 wurde eine Diskussion abgehandelt, in welcher der EU-Kommissar für Forschung, Philippe Busquin, den „Raum ohne Grenzen“ befürwortete. Ziel der Bemühungen bestand darin, dass wissenschaftliche Erkenntnisse und Ressourcen besser genutzt werden sollten.

Dies würde auch der Lage auf dem Arbeitsmarkt dienen und darüber hinaus die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Alles in allem ist eine gesteigerte Attraktivität des europäischen Forschungsraums das oberste Ziel. Im EU-Forschungsrahmenprogramm sind die Richtlinien der Diskussionsergebnisse nachzulesen.
Die „open method of coordination“ bildet den Rahmen der internationalen wie nationalen Bemühungen. Diese offene Methode steht für den Erfahrungsaustausch der EU-Mitgliedsstaaten.

Um auf wissenschaftliche Fragen, oder auf dem Gebiet von Forschung und Technologie durch gemeinsame Zusammenarbeit schnell zu neuen Forschungsergebnissen zu gelangen, ist es unabdingbar, dass Forscher sich frei bewegen und von den positiven Auswirkungen einer globalen Zusammenarbeit profitieren. Der Austausch von Wissen, die Koordination und die Anordnung des selbigen kann für die Attraktivität der EU-Staaten nur von Vorteil sein. Die EU nimmt dabei eine tragende Rolle auf weltweitem Niveau ein.

Im Grünbuch zum Europäischen Forschungsraum sind die bisherigen Leistungen und Mängel dieser Bemühungen festgehalten. Ausgehend von diesen Darstellungen werden die Probleme genannt, und können dadurch im nächsten Schritt evaluiert und diskutiert werden. Gemeinsam für die Zukunft, um Arbeitsplätze und die Attraktivität der EU nachhaltig zu sichern – das sind die Bemühungen dieses Zusammenwirkens. Im Internet kann man das Grünbuch des Europäischen Forschungsraums einsehen und sein Statement dazu abgeben.

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