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Forschungsgruppe Wahlen e.V.

Die Demokratie ist der Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland. Sie zu schützen und zu achten ist unser aller Pflicht. Die Wahlen zum Bundestag brachten dennoch wieder erschreckende Wahlbeteiligungszahlen mit sich.

Wie kommt es zu diesem Trend? Sind die Bürger denn so verunsichert, dass sie lieber gar nicht zur Wahl gehen? Wird Politikern keinen Glauben mehr geschenkt? Oder ist die Demokratie als Staatsform als solche etwa nicht mehr zeitgemäß?

Die Forschungsgruppe Wahlen e.V. betreut das Zweite Deutsche Fernsehen als Institut für Wahlanalysen und Gesellschaftsfragen. Fragen zum Wahlverhalten, zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Trends sind die alltäglichen Analysegegenstände dieses Instituts, welches seit über 30 Jahren auf diesem Gebiet tätig ist.

Da in jeder Demokratie der Mensch im Zentrum steht, werden durch Umfragen die gesellschaftlichen und politischen Debatten ausgewertet. Die Forschungsgruppe Wahlen ist bekannt für seine präzisen und schnellen Hochrechnungen, ob zur Landtagswahl, zur Bundestagswahl oder zur Europawahl.

Die Wahlsendungen des ZDFs stützen auf den Ergebnissen dieses Instituts, weshalb dem Institut eine besondere Stellung zukommt. Finanziert durch das ZDF, werden die Ergebnisse ihrer Analysen in der Schriftenreihe „Berichte der Forschungsgruppe Wahlen e.V.“ vorgelegt.

Mithilfe des Politbarometers kann die politische Stimmung unserer Bundesrepublik ermittelt werden. Seit 1977 werden regelmäßige Umfrageergebnisse veröffentlicht und in der ZDF-Sendereihe Politbarometer veröffentlicht. Man kann sich sogar online in einen Newsletter eintragen, der dann einmal im Monat über diese Fragen per E-mail informiert.

Im Interesse des Instituts stand traditionell die Anschaulichkeit und die Einfachheit ihrer Darstellungen; für jeden Bürger verständlich. Denn Demokratie bedeutet ja schließlich auch, dass sich jeder ein Bild von den gesellschaftlichen und politischen Fragen machen kann und nicht Politologie studieren muss, um die Graphiken des Instituts zu verstehen.

Dank derartiger Forschungsaktivitäten wird auch immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass die Politik letzten Endes „vom Volke aus“ geht. Es darf nämlich nicht vergessen werden, dass Demokratie keinesfalls eine selbstverständliche politische Ordnung ist, sondern nur funktionieren kann, wenn sie von allen getragen wird.

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