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Im Trend: Ahnenforschung

Wir sehen täglich in Fernsehshows Menschen auf der Suche nach ihrer Herkunft. Viele wissen gar nicht, wer ihre Eltern sind und fühlen sich entwurzelt und über sich selbst im Unklaren. Das geht nicht selten mit einem mangelnden Selbstbewusstsein und Verlust- bzw. Versagensängsten einher. Es gehört wohl zu unserem Urbedürfnis mit dazu, heraus zu finden, wo man herkommt. Menschen, die ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach ihrer Herkunft waren, fühlen sich bis zuletzt rastlos.

Die Wissenschaft, die sich mit unserer Herkunft beschäftigt, nennt sich „Genealogie“ oder im Volksmund auch „Ahnenforschung.“ Als „Hilfswissenschaft“ kann jeder Ahnenforschung betreiben. So gibt es auch im Zeitalter des modernen Internets viele Plattformen, die anbieten, für Sie Ahnenforschung zu betreiben. Die verwandtschaftlichen Verflechtungen zu entwirren hängt mit dem Wunsch des Menschen nach Heimat zusammen. Wissen wo man herkommt impliziert nicht selten auch das Wissen wo man hingeht.

Auf der Seite ahnenforschung-karstens.de finden Sie beispielsweise die wichtigsten Informationen zu dem Thema auf einer Seite zusammengestellt. Warum betreibe ich Ahnenforschung? Hat meine Familie ein Familienwappen? Ist Intelligenz vererbbar? Mit welchem In- oder Outdoor Spielzeug bzw. Spielzeug für innen und Spielzeug draußen haben unsere Vorfahren zu tun gehabt? Warum habe ich diese oder jene Krankheit bzw. Lebensmittelunverträglichkeit? Habe ich Ahnen mit einer Behinderung und sollte daher eine pränatale Diagnostik durchführen lassen?

Sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, heißt nicht, sich der Gegenwart zu sperren, sondern sie „erklärbar“ zu machen. Mit der Anfertigung von Ahnentafeln (Volksmund: Stammbaum) werden die Ergebnisse sichtbar gemacht. Früher war es sogar noch wichtiger, festzustellen, wo man herkommt. Denn man wurde schließlich in einen „Stand“ hineingeboren. Im modernen Deutschland gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die sich mit Ahnenforschung auseinandersetzen. Bitte wählen Sie einen seriösen Anbieter aus, es besteht die Gefahr, dass Ihre Daten missbraucht und an Dritte weitergegeben werden. Ahnenforschung sollte immer auf einer persönlichen Ebene betrieben werden. Informieren Sie sich also genau über die AGBs des Anbieters.

Es gibt selbstverständlich auch eine andere Möglichkeit, die Vergangenheit zu erkunden. Zum Beispiel in den verschiedensten Museen der deutschen Städte. Ob das „Haus der Geschichte“ oder dem „Spielzeugmuseum“ – auch hier kommt man der Vergangenheit „auf die Schliche“.

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