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Klinische Forschung

Um Medikamente und neue Verfahren bewerten zu können, müssen zunächst klinische Studien durchgeführt werden, die die entsprechenden Produkte und Verfahren testen müssen. Forschung und Behandlung stellen zwei Komponenten dar, die auf dem Gebiet von klinischen Studien eng miteinander verzahnt sind. Es gibt immer mehr Behandlungszentren, in denen die Forschung mit integriert ist.

Um den Menschen zu helfen, sie bestmöglich zu versorgen, ist es von enormer Wichtigkeit, klinische Studien durchzuführen, damit unerwünschte Nebenwirkungen und die Verträglichkeit der Patienten mit speziellen Verfahren ermittelt werden können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (kurz BMBF) hat es sich seit dem Jahre 2003 zum Ziel gesetzt, eine gemeinsame Initiative für „patientennahe“ Forschung im medizinischen Sektor einzuleiten. So konnte es möglich gemacht werden, dass für klinische Studien eine finanzielle Unabhängigkeit von thematischen Förderprogrammen geschaffen wurde. Dies ist als Durchbruch für die klinische Forschung für Deutschland zu sehen.

Die klinische Forschung kann durch ihre Integration in entsprechenden Behandlungszentren patientennah agieren. Der kommunikative Austausch zwischen Theorie und Praxis wird dadurch optimiert.

Beispiele für solche Zentren ist das Centrum für Schlaganfall-Forschung in Berlin (CSB), oder auch das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum Transplantation (IFB-Tx) in Hannover. In Millionenhöhe wurden Gelder zur Verfügung gestellt, die die genannten Universitäten optimal fördern sollten.

Es gibt verschiedene Arten von klinischen Studien. Unter anderem seien genannt:
–    Interventionsstudie, Behandlungsstudie (Ist ein neues Verfahren sicher und wirksam?)
–    Präventionsstudie (untersucht die Prävention von Krankheiten, z.B. Impfstoff )
–    Screeningstudien (Methoden zur Erkennung von Krankheiten werden)
–    Lebensqualitätsstudien (Forschung von Methoden, die die Lebensqualität von chronisch erkrankten Patienten steigern sollen)
–    Diagnostische Studien (Erforschung von besseren Testverfahren an Patienten mit bestimmten Krankheiten)
–    Doppelblind-Studien (Verfahren mit zwei Personengruppen. Eine Kontrollgruppe bekommt das Placebo-Präparat, die andere das eigentliche Medikament)

Forschung und Behandlung müssen in Deutschland eng zusammen arbeiten, um im internationalen Wettbewerb Bestand haben zu können.

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