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Wissenschaftliche Studie in deutschen Gärten

Schon längst hat die Forschung den Bereich des öffentlichen und privaten Lebens erobert. Ob es nun um die Fernsehgewohnheiten, das Kaufverhalten oder um die Vorlieben beim aktiven Liebesakt geht, Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse sind aus keinem Bereich des Lebens mehr wegzudenken und verhelfen uns, durch analysierte Datenerhebung mit Alltagprobleme besser umzugehen oder Dinge des alltäglichen Lebens besser erklären zu können.

Eine interessante Studie zu deutschen Gärten ist dabei letztes Jahr entstanden. Die Idee der Studie bezog sich nicht nur auf den heimischen Garten und dessen Besitzer als Beobachtungsobjekt, sonder schloss diese integrativ in die Studie mit ein. Es ging um das Zählen und die Beobachtung der heimischen Vögel, Reptilien und Amphibien.  In einer groß angelegten Studie, wurden Gartenbesitzer dazu aufgefordert, in einem definierten Zeitraum, Nistende Vögel sowie heimische Reptilien- und Amphibienarten zu zählen und zu dokumentieren.

Diese Studie gab den Gartenbesitzern die Möglichkeit aus dem Gartenhaus heraus zu kommen und aktiv an der Welt der Wissenschaft teilzunehmen. Ziel war es, die heimische Tierpopulation zu erfassen und beispielsweise Besonderheiten im Nistverhalten von Vögeln aufzudecken. So wurde unter anderem herausgefunden, dass Gartenhäuser ein ideales Nistgebiet des Gartenrotschwanzes zu sein scheinen, da er hier seine Brut geschützt und vor Fressfeinden sicher aufziehen kann.

Bevor es mit der Studie losging, wurde eine Großanzeige in deutschen Zeitungen aufgegeben, damit möglichst viele Menschen daran teilnehmen konnten. Auch Vereine wie der Bund Naturschutz, haben Newsletter und Rundschreiben heraus gegeben um ihre Mitglieder aktiv zur Teilnahme zu bewegen.
Eine Interessante Studie nahm ihren Lauf die sowohl für die Wissenschaft und Ökologie von Bedeutung war, jedoch auch den deutschen Bürgern eine Möglichkeit verschaffte, aktiv am Prozess der Wissenschaft teilzunehmen. Dank Studien wie dieser, können sich normale Bürger auch in Zukunft auf spannende wissenschaftliche Forschungen freuen, an denen sie selbst teilnehmen können.

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